Erst mal danke für eure Hilfe!
Eure ausführlichen Kommentare haben mir wirklich weitergeholfen.
Okay. Das war böse.
Aber ich hätte am Ende ja eh nicht drauf gehört, nicht wahr?
Also, wie gesagt hatte ich mich in einer kleinen Höhle auf der anderen Seite des Sees vor Ramon und Lukas versteckt, die plötzlich alle Feindseligkeiten aufgehoben (bzw. auf später verschoben) hatten und gemeinsam systematisch die Höhle durchsuchten.
Ich weiß auch nicht, was das mit Jungs ist.
Mal prügeln sie sich und im nächsten Moment sind sie beste Freunde o.O
Egal.
Irgendwann beschloss ich, das das Verstecken sinnlos wäre.
Das lag vielleicht aber daran, das Ramon mein Versteck beinahe entdeckt hatte ...
Auf jeden Fall wartete ich noch einen Augenblick bis er noch ein Stück näher gekommen war, dann sprang ich los.
Ich hatte den Überraschungseffekt auf meiner Seite, also landete ich einen Tritt direkt in seinen Brustkorb. Aber dieser Vorteil währte nicht lange.
Wäre ich nicht so lange an den Felsen gekettet gewesen, ich hätte gegen den 10 Jährigen eine Chance gehabt. Aber nicht so. Nicht nach schrecklicher Ernährung und keinerlei Bewegung.
Den nächsten Schlag fing Ramon ab, führte mich mit seiner linken Hand an meinem Arm an sich vorbei und wollte die Technik mit einem Ellenbogenschlag in den Rücken beenden, doch ich kam ihn zuvor und rammte ihm den meinen in die Seite.
Keuchend schubste er mich weg und hielt sich die Rippen.
Dann straffte er sich wieder, sprang nach vorne.
Doch bevor er mich erwischte, hatte mich Lukas weggezogen.
Ich versuchte mich aus dem Griff meines ehemaligen Freundes zu befreien, doch die paar trainingsfreien Wochen hatten seine Kraft nicht geschmälert.
Mich fest im Griff rannte er durch die Höhle, Ramon dicht auf den Fersen.
"Lass mich los!", brüllte ich ihm ins Ohr, doch er ignorierte mich eisern.
Langsam fiel Ramon immer weiter zurück. Gegen ein durch dunkle Magie an Kraft gewonnenes Magiconmitglied hatte er doch keine Chance.
Als er außer Sichtweite war, sprang Lukas ein letztes Mal in die Luft, landete auf einem höher gelegenem Vorsprung und ließ mich von seinem Rücken runter. Ich rollte mich ab, sprang wieder auf und wollte ihn angreifen, doch irgendetwas in seinem Blick ließ mich innehalten.
Er sah mich einfach an, mit diesem traurigen Hundeblick, der selbst Steine erweichen konnte. Ich erwischte mich dabei wie ich mir wünschte, Lukas damals nicht als Verräter beschimpft zu haben.
Ich schüttelte den Kopf, verbannte solche Gedanken aus meinem Kopf. Lukas war ein Verräter! Er hatte uns an die Vampire verraten, weil er der Meinung gewesen war, das sie Recht hatten.
Recht.
Was war das eigentlich noch, jetzt, wo das Magicon gefallen war, Lirion, einer der mächtigsten Magier dieser Welt, sollte demnächst exekutiert werden, alle unsere Kämpfer waren entweder tot oder in Gefangenschaft und Karinas Reich mit den restlichen Mitgliedern war so gut wie ungeschützt.
Warum sollten wir noch kämpfen, wenn wir eh keine Chance auf den Sieg hatten?
Ich hätte mich Ohrfeigen können. Wie zur Hölle kam ich auf solche Gedanken???
Ich schaute zu Lukas.
"Was willst du?", fauchte ich.
"Ich verstehe, das du nicht vergessen kannst, was ich gemacht hab.", begann er.
Ich sah ihn mit unbewegter Miene an.
"Aber du musst verstehen, das das die richtige Entscheidung war. Karan ist zu mächtig, als das man sich ihm widersetzen kann. Selbst Lirion ist gefallen!"
"Lirion ist nicht gefallen!", zischte ich wütend: "All das wäre nie passiert, wenn du ihnen nicht den Eingang gezeigt hättest. Und außerdem hat nicht einmal Lirion eine Chance gegen eine solche Übermacht an Vampiren!"
Mit diesen Worten drehte ich mich um und ging zum Abgrund.
Lukas war insgesamt mithilfe von Magie 5 Meter in die Luft gesprungen, um diesen Vorsprung zu erreichen. Ich hatte keine Chance, hier wieder runterzukommen, ohne mich zu verletzen.
Außer ...
Ich sah zu meinem Handgelenk. Der Smaragd leuchtete schon lange nicht mehr, er schimmerte nur leicht in dem Licht, das Lukas heraufbeschworen hatte.
Als er erkannte, was ich vorhatte fing er an, vor Erwartung zu glimmen. Helles Grün.
Erschrocken sah Lukas mich an.
"Tschüssi.", ich sprang hinunter, fing meinem Fall mithilfe des Edelsteins ab und flog davon.
Du kriegst mich bestimmt nicht, mein lieber Lukas.
Eure ausführlichen Kommentare haben mir wirklich weitergeholfen.
Okay. Das war böse.
Aber ich hätte am Ende ja eh nicht drauf gehört, nicht wahr?
Also, wie gesagt hatte ich mich in einer kleinen Höhle auf der anderen Seite des Sees vor Ramon und Lukas versteckt, die plötzlich alle Feindseligkeiten aufgehoben (bzw. auf später verschoben) hatten und gemeinsam systematisch die Höhle durchsuchten.
Ich weiß auch nicht, was das mit Jungs ist.
Mal prügeln sie sich und im nächsten Moment sind sie beste Freunde o.O
Egal.
Irgendwann beschloss ich, das das Verstecken sinnlos wäre.
Das lag vielleicht aber daran, das Ramon mein Versteck beinahe entdeckt hatte ...
Auf jeden Fall wartete ich noch einen Augenblick bis er noch ein Stück näher gekommen war, dann sprang ich los.
Ich hatte den Überraschungseffekt auf meiner Seite, also landete ich einen Tritt direkt in seinen Brustkorb. Aber dieser Vorteil währte nicht lange.
Wäre ich nicht so lange an den Felsen gekettet gewesen, ich hätte gegen den 10 Jährigen eine Chance gehabt. Aber nicht so. Nicht nach schrecklicher Ernährung und keinerlei Bewegung.
Den nächsten Schlag fing Ramon ab, führte mich mit seiner linken Hand an meinem Arm an sich vorbei und wollte die Technik mit einem Ellenbogenschlag in den Rücken beenden, doch ich kam ihn zuvor und rammte ihm den meinen in die Seite.
Keuchend schubste er mich weg und hielt sich die Rippen.
Dann straffte er sich wieder, sprang nach vorne.
Doch bevor er mich erwischte, hatte mich Lukas weggezogen.
Ich versuchte mich aus dem Griff meines ehemaligen Freundes zu befreien, doch die paar trainingsfreien Wochen hatten seine Kraft nicht geschmälert.
Mich fest im Griff rannte er durch die Höhle, Ramon dicht auf den Fersen.
"Lass mich los!", brüllte ich ihm ins Ohr, doch er ignorierte mich eisern.
Langsam fiel Ramon immer weiter zurück. Gegen ein durch dunkle Magie an Kraft gewonnenes Magiconmitglied hatte er doch keine Chance.
Als er außer Sichtweite war, sprang Lukas ein letztes Mal in die Luft, landete auf einem höher gelegenem Vorsprung und ließ mich von seinem Rücken runter. Ich rollte mich ab, sprang wieder auf und wollte ihn angreifen, doch irgendetwas in seinem Blick ließ mich innehalten.
Er sah mich einfach an, mit diesem traurigen Hundeblick, der selbst Steine erweichen konnte. Ich erwischte mich dabei wie ich mir wünschte, Lukas damals nicht als Verräter beschimpft zu haben.
Ich schüttelte den Kopf, verbannte solche Gedanken aus meinem Kopf. Lukas war ein Verräter! Er hatte uns an die Vampire verraten, weil er der Meinung gewesen war, das sie Recht hatten.
Recht.
Was war das eigentlich noch, jetzt, wo das Magicon gefallen war, Lirion, einer der mächtigsten Magier dieser Welt, sollte demnächst exekutiert werden, alle unsere Kämpfer waren entweder tot oder in Gefangenschaft und Karinas Reich mit den restlichen Mitgliedern war so gut wie ungeschützt.
Warum sollten wir noch kämpfen, wenn wir eh keine Chance auf den Sieg hatten?
Ich hätte mich Ohrfeigen können. Wie zur Hölle kam ich auf solche Gedanken???
Ich schaute zu Lukas.
"Was willst du?", fauchte ich.
"Ich verstehe, das du nicht vergessen kannst, was ich gemacht hab.", begann er.
Ich sah ihn mit unbewegter Miene an.
"Aber du musst verstehen, das das die richtige Entscheidung war. Karan ist zu mächtig, als das man sich ihm widersetzen kann. Selbst Lirion ist gefallen!"
"Lirion ist nicht gefallen!", zischte ich wütend: "All das wäre nie passiert, wenn du ihnen nicht den Eingang gezeigt hättest. Und außerdem hat nicht einmal Lirion eine Chance gegen eine solche Übermacht an Vampiren!"
Mit diesen Worten drehte ich mich um und ging zum Abgrund.
Lukas war insgesamt mithilfe von Magie 5 Meter in die Luft gesprungen, um diesen Vorsprung zu erreichen. Ich hatte keine Chance, hier wieder runterzukommen, ohne mich zu verletzen.
Außer ...
Ich sah zu meinem Handgelenk. Der Smaragd leuchtete schon lange nicht mehr, er schimmerte nur leicht in dem Licht, das Lukas heraufbeschworen hatte.
Als er erkannte, was ich vorhatte fing er an, vor Erwartung zu glimmen. Helles Grün.
Erschrocken sah Lukas mich an.
"Tschüssi.", ich sprang hinunter, fing meinem Fall mithilfe des Edelsteins ab und flog davon.
Du kriegst mich bestimmt nicht, mein lieber Lukas.
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