In der Schule haben wir heute 'ne LateinLK geschrieben, keine Ahnung, welche Note, aber ich hab ein gutes Gefühl. Als M-Agent gelten gute Sprachkentnisse, vor allem in alten Sprachen wie Griechisch, Keltisch oder eben Latein als eine der Grundvorraussetzungen. (sag das mal jemand Daniel, der steht seit Jahren in diesem Fach auf 'ner glatten 4)
Auf jeden Fall konnte ich deswegen nicht schlafen und war in Bio dementsprechend schlecht gelaunt. Auf dem Hof zerstritt ich mich mit Lukas und die SMS, die ich kurz darauf erhielt, machte meine Laune nicht gerade besser.
"Wir haben schon wieder Büroarbeit.", informierte ich Julius.
"Büroarbeit?", verwirrt sah Lisa zu ihrem Freund hoch.
"Anna scherzt nur. Wir wollen uns zum Zocken treffen, nicht wahr?", erklärte mein Partner, sah mich dabei vorwurfsvoll an. Genervt rollte ich mit den Augen und sah zu Lukas.
"Geh hin.", forderte Julius mich auf.
Ich sah ihn an, nickte dann und ging zu meinem Freund, der mit seinen Kumpels am Rande des Schulhofs herumstand. "Hey, kann ich mal kurz mit dir reden? Allein.", fragte ich leise. Lukas schüttelte seinen Kopf.
"Wenn du mir etwas zu sagen hast, dann tu es jetzt.", meinte er.
Ich schluckte.
Wisst ihr, das ist das, was mich am meisten an Lukas stört und was ich aber auch am meisten an ihm liebe: Er setzt immer seinen eigenen Willen durch. (Was man von mir nicht behaupten kann -__-)
"Es tut mir leid. Wegen vorhin.", begann ich. Seine Freunde sahen mich belustigt an und ich errötete. "Ähm ...", ich fing an zu stottern: " ... ich ..." Weiter kam ich nicht.
Lukas machte einen Schritt auf mich zuund nahm mich in den Arm. Ich vergrub mein Gesicht in seinem Mantel. "Schon okay.", flüsterte er.
Mit seiner Hilfe schaffte ich es auch, den restlichen Tag zu überleben. In der Straßenbahn saß ich an ihn gelehnt, uns gegenüber hielten Julius und Lisa Händchen.
Aber spätestens in der Stadt musste sich Julius von seiner Freundin verabschieden, da sie kein Mitglied des Magicons war. Höflich wie ich war ging ich mit Lukas vor. Im Laden trafen wir auf Daniel.
"Hey.", begrüßte er uns und spähte an mir vorbei: "Wo ist Julius?"
"Der Neue muss noch seiner Liebsten Tschüssi sagen.", meinte Lukas gehässig.
Erschrocken sah ich zu ihm hoch.
"Lukas ...", wollte ich widersprechen, doch da wurde ich von Julius zur Seite gedrängt.
"Was kann ich dafür, das sie nicht beim Magicon ist?", wollte er wütend wissen.
"Was du dafür kannst? Du selbst hast Lirion daran gehindert, ihre Fähigkeiten freizusetzen! Lisa könnte jederzeit zu uns kommen, aber du bist dagegen!", erwiderte Lukas.
"Das ... liegt daran, das ich sie beschützen will. Vor unserer Welt.", zum Ende hin wurde seine Stimme immer leiser.
Um ihn aus seiner etwas heiklen Lage zu befreien, fragte ich Daniel: "Was tust du eigentlich hier? Ich dachte, das ich wieder mit Julius den Büromist erledigen muss und Lukas muss zu Lirion. Aber warum bist du hier?"
"Nun ja, vielleicht will ich euch ja helfen...", versuchte mein Partner sich rauszureden, doch ich bohrte weiter: "Was gibt es den so wichtiges, das man dich von deinem Computer wegreißen kann?"
"Lirion hat gemeint, es gibt vielleicht ein bisschen Arbeit für mich.", erklärte Daniel schließlich.
"Lirion? Aber warum ... hat er mir nichts gesagt?"
"Vielleicht will er unbedingt diese Akten geordnet haben. Es sind ja relativ viele.", vermutete Lukas.
"Naja, ich will auf jeden Fall wissen, warum er meinen Partner einfach ohne mich zu fragen abkommandiert!", ich ging zum Portal zum Magicon, das der Ladenbesitzer für uns geöffnet hatte: "Wir ordnen jetzt diese blöden Ordner und danach gehen wir alle zusammen zu Lirion!" Damit war ich verschwunden.
Mit Daniels und Lukas' Hilfe ging die Büroarbeit ganz schnell von der Hand und schon eine halbe Stunde später standen wir vor der Tür unseres Chefs.
Im Nachhinein weiß ich, das das eine schlechte Idee war. Daniels Arbeiten sind meistens ... etwas unangenehm. Aber er ist verdammt noch mal mein Partner und ich bin für ihn verantwortlich!
Also klopfte ich an und betrat dann ohne eine Antwort abzuwarten das Zimmer. Okay, das hötte ich vielleicht nicht machen sollen. Lirions Blick war ... nun ja, ich hätte alles dafür gegeben, auf der Stelle im Boden versinken zu können.
"Ähm ...", begann ich, doch nach einem kurzen Blick zu Daniel wurde meine Stimme fester: "Was hast du mit meinem Partner vor?"
"Ich brauche ihn." Das brachte mich aus dem Konzept. Ich hätte alle möglichen Ausreden erwartet, aber doch nicht so etwas!
"Aber ... er gehört zu meinem Bezirk, und da musst du mich zuerst fragen und ...", stammelte ich.
"Du bist rechtlich mir unterstellt und damit ist es Lican (*Daniels Spezialname*) auch. Also muss ich dich nicht fragen." Okay, das war zu viel. Von Lirion ließ ich mir ja normalerweise relativ viel bieten, aber doch nicht so etwas!
"Aber ich will es so!", fauchte ich wütend: "Ich muss wissen, wann meine Leute wo sind, damit ich ordentlich arbeiten kann. Und das ist doch auch in deinem Interesse, verdammt noch mal!" Das Fluchen am Ende müsst ihr euch wegdenken, so was traue ich mir bei Lirion doch nicht.
Mit diesen Worten drehte ich mich um und ging schnellen Schritten aus dem Raum raus.
Als ich die Hand schon auf der Türklinke hatte, rief Lirion mich noch einmal zurück: "Elea?" Ich drehte mich um. "Ich glaube, die Büroarbeit tut dir nicht gut. Den Rest kann auch noch mein Stellvertreter erledigen, du kriegst also morgen wieder einen ordentlichen Job."
Fast hätte ich vor Erstaunen meinen Mund offenstehen lassen, doch ich nickte stattdessen nur und verließ den Raum. Draußen lehnte ich mich an die Wand, mit einem Grinsen auf den Lippen.
Wenige Minuten später kamen auch meine "Leute" heraus, also Lukas, Julius und Daniel.
"Respekt.", meinte Lukas: "Das war mal 'ne coole Rede."
Mein Grinsen verbreiterte sich.
"Okay Leute, Julius kann nach Hause gehen. Daniel, du machst deinen Job noch zu Ende und Lukas, du kommst mit.", befahl ich. Julius und Daniel gingen.
Mein Freund kam verwirrt auf mich zu. "Anna, was ist los?", wollte er wissen.
"Ach gar nichts. Ich will nur heute den Abend zusammen mit dir verbringen, kommst du?" Jetzt war Lukas an der Reihe, zu grinsen. Hand in Hand gingen wir zu ihm nach Hause.
Nun ja, Einzelheiten will ich jetzt eigentlich nicht verraten, nur wurde der Abend noch sehr sehr schön (rot werd)
Spät am Abend kam ich dann bei mir an, bekam noch ein wenig Schimpfe von meiner Mum, weil ich so lange gebraucht hatte, doch bei meinem Hochgefühl war mir das egal.
Zufrieden schlief ich ein.
Auf jeden Fall konnte ich deswegen nicht schlafen und war in Bio dementsprechend schlecht gelaunt. Auf dem Hof zerstritt ich mich mit Lukas und die SMS, die ich kurz darauf erhielt, machte meine Laune nicht gerade besser.
"Wir haben schon wieder Büroarbeit.", informierte ich Julius.
"Büroarbeit?", verwirrt sah Lisa zu ihrem Freund hoch.
"Anna scherzt nur. Wir wollen uns zum Zocken treffen, nicht wahr?", erklärte mein Partner, sah mich dabei vorwurfsvoll an. Genervt rollte ich mit den Augen und sah zu Lukas.
"Geh hin.", forderte Julius mich auf.
Ich sah ihn an, nickte dann und ging zu meinem Freund, der mit seinen Kumpels am Rande des Schulhofs herumstand. "Hey, kann ich mal kurz mit dir reden? Allein.", fragte ich leise. Lukas schüttelte seinen Kopf.
"Wenn du mir etwas zu sagen hast, dann tu es jetzt.", meinte er.
Ich schluckte.
Wisst ihr, das ist das, was mich am meisten an Lukas stört und was ich aber auch am meisten an ihm liebe: Er setzt immer seinen eigenen Willen durch. (Was man von mir nicht behaupten kann -__-)
"Es tut mir leid. Wegen vorhin.", begann ich. Seine Freunde sahen mich belustigt an und ich errötete. "Ähm ...", ich fing an zu stottern: " ... ich ..." Weiter kam ich nicht.
Lukas machte einen Schritt auf mich zuund nahm mich in den Arm. Ich vergrub mein Gesicht in seinem Mantel. "Schon okay.", flüsterte er.
Mit seiner Hilfe schaffte ich es auch, den restlichen Tag zu überleben. In der Straßenbahn saß ich an ihn gelehnt, uns gegenüber hielten Julius und Lisa Händchen.
Aber spätestens in der Stadt musste sich Julius von seiner Freundin verabschieden, da sie kein Mitglied des Magicons war. Höflich wie ich war ging ich mit Lukas vor. Im Laden trafen wir auf Daniel.
"Hey.", begrüßte er uns und spähte an mir vorbei: "Wo ist Julius?"
"Der Neue muss noch seiner Liebsten Tschüssi sagen.", meinte Lukas gehässig.
Erschrocken sah ich zu ihm hoch.
"Lukas ...", wollte ich widersprechen, doch da wurde ich von Julius zur Seite gedrängt.
"Was kann ich dafür, das sie nicht beim Magicon ist?", wollte er wütend wissen.
"Was du dafür kannst? Du selbst hast Lirion daran gehindert, ihre Fähigkeiten freizusetzen! Lisa könnte jederzeit zu uns kommen, aber du bist dagegen!", erwiderte Lukas.
"Das ... liegt daran, das ich sie beschützen will. Vor unserer Welt.", zum Ende hin wurde seine Stimme immer leiser.
Um ihn aus seiner etwas heiklen Lage zu befreien, fragte ich Daniel: "Was tust du eigentlich hier? Ich dachte, das ich wieder mit Julius den Büromist erledigen muss und Lukas muss zu Lirion. Aber warum bist du hier?"
"Nun ja, vielleicht will ich euch ja helfen...", versuchte mein Partner sich rauszureden, doch ich bohrte weiter: "Was gibt es den so wichtiges, das man dich von deinem Computer wegreißen kann?"
"Lirion hat gemeint, es gibt vielleicht ein bisschen Arbeit für mich.", erklärte Daniel schließlich.
"Lirion? Aber warum ... hat er mir nichts gesagt?"
"Vielleicht will er unbedingt diese Akten geordnet haben. Es sind ja relativ viele.", vermutete Lukas.
"Naja, ich will auf jeden Fall wissen, warum er meinen Partner einfach ohne mich zu fragen abkommandiert!", ich ging zum Portal zum Magicon, das der Ladenbesitzer für uns geöffnet hatte: "Wir ordnen jetzt diese blöden Ordner und danach gehen wir alle zusammen zu Lirion!" Damit war ich verschwunden.
Mit Daniels und Lukas' Hilfe ging die Büroarbeit ganz schnell von der Hand und schon eine halbe Stunde später standen wir vor der Tür unseres Chefs.
Im Nachhinein weiß ich, das das eine schlechte Idee war. Daniels Arbeiten sind meistens ... etwas unangenehm. Aber er ist verdammt noch mal mein Partner und ich bin für ihn verantwortlich!
Also klopfte ich an und betrat dann ohne eine Antwort abzuwarten das Zimmer. Okay, das hötte ich vielleicht nicht machen sollen. Lirions Blick war ... nun ja, ich hätte alles dafür gegeben, auf der Stelle im Boden versinken zu können.
"Ähm ...", begann ich, doch nach einem kurzen Blick zu Daniel wurde meine Stimme fester: "Was hast du mit meinem Partner vor?"
"Ich brauche ihn." Das brachte mich aus dem Konzept. Ich hätte alle möglichen Ausreden erwartet, aber doch nicht so etwas!
"Aber ... er gehört zu meinem Bezirk, und da musst du mich zuerst fragen und ...", stammelte ich.
"Du bist rechtlich mir unterstellt und damit ist es Lican (*Daniels Spezialname*) auch. Also muss ich dich nicht fragen." Okay, das war zu viel. Von Lirion ließ ich mir ja normalerweise relativ viel bieten, aber doch nicht so etwas!
"Aber ich will es so!", fauchte ich wütend: "Ich muss wissen, wann meine Leute wo sind, damit ich ordentlich arbeiten kann. Und das ist doch auch in deinem Interesse, verdammt noch mal!" Das Fluchen am Ende müsst ihr euch wegdenken, so was traue ich mir bei Lirion doch nicht.
Mit diesen Worten drehte ich mich um und ging schnellen Schritten aus dem Raum raus.
Als ich die Hand schon auf der Türklinke hatte, rief Lirion mich noch einmal zurück: "Elea?" Ich drehte mich um. "Ich glaube, die Büroarbeit tut dir nicht gut. Den Rest kann auch noch mein Stellvertreter erledigen, du kriegst also morgen wieder einen ordentlichen Job."
Fast hätte ich vor Erstaunen meinen Mund offenstehen lassen, doch ich nickte stattdessen nur und verließ den Raum. Draußen lehnte ich mich an die Wand, mit einem Grinsen auf den Lippen.
Wenige Minuten später kamen auch meine "Leute" heraus, also Lukas, Julius und Daniel.
"Respekt.", meinte Lukas: "Das war mal 'ne coole Rede."
Mein Grinsen verbreiterte sich.
"Okay Leute, Julius kann nach Hause gehen. Daniel, du machst deinen Job noch zu Ende und Lukas, du kommst mit.", befahl ich. Julius und Daniel gingen.
Mein Freund kam verwirrt auf mich zu. "Anna, was ist los?", wollte er wissen.
"Ach gar nichts. Ich will nur heute den Abend zusammen mit dir verbringen, kommst du?" Jetzt war Lukas an der Reihe, zu grinsen. Hand in Hand gingen wir zu ihm nach Hause.
Nun ja, Einzelheiten will ich jetzt eigentlich nicht verraten, nur wurde der Abend noch sehr sehr schön (rot werd)
Spät am Abend kam ich dann bei mir an, bekam noch ein wenig Schimpfe von meiner Mum, weil ich so lange gebraucht hatte, doch bei meinem Hochgefühl war mir das egal.
Zufrieden schlief ich ein.
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